If you saw a strange girl walking the streets tonight, dressed up and eating popcorn.
That was probably me.
Ich mag solche Parties gar nicht. Eigentlich ist das nicht so mein Ding. Vor allem, wenn ich mit den Leuten eh nichts zu tun habe. Hip Hop, Funk, 70er-90er... buhah.
Eine halbe Stunde stand ich frierend auf der Bahnhofsbrücke. Ich lief etwas hin und her. Ich sah mir den Fernsehturm an. Wobei der doch etwas langweilig ist von Weitem. Ich hörte dem Trommler zu und beobachtete, wie sein Freund im Takt hüpfend tanzte. Eine ganze Weile überlegte ich, sie anzusprechen, während ich vor mich hinstarrte, die einzelnen Leute registrierend, die vorbei kamen.
Immer wieder ein Schwall Leute, wenn eine neue Bahn gekommen war. Szenebezirk.
„Echt cool hier“ „Hier ist was los“ „Look, there is the tower“ Es wurde sehr kalt und ich kam mir immer blöder vor.
Ich ging auf den Bahnsteig. Die Bahn kam nicht. Ich fuhr einfach in die andere Richtung.
Ich dachte mir, wenn dieser blasse, übelst riechende U-Bahnbettler jetzt käme, ich könnte ihm einfach mein ganzes Geld geben. Meine Musik war bei mir. Schöner Soundtrack für eine einsame Nacht.
Ich gab dem Mann mit verschimmelten Zähnen, der um Kleingeld bat, fünf Euro.
Dann stieg ich aus, ging ins Kino und kaufte Popcorn. Ich wanderte damit herum und stieg dann in die U-Bahn nach Hause.
Dabei sein ist alles.
Aber wer will das schon.
1 Kommentar:
Klingt auf seltsame Weise deprimierend. Find's aber gut geschrieben (was kein Trost ist, aber mich würd's trotzdem freuen, hm).
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